Einfach überwältigend: KNOTEN.13

Ein überwältigendes Gefühl. Kennst Du? Willst Du? Könnte klappen. Dieses Wochenende (11.-13. Oktober 2013) in Hamburg. Denn da findet erstmal das von der Galerie „affenfaust“ initiierte Urban Art Kunstfestival „KNOTEN.“ (sprich: Knotenpunkt) statt. Und wenn es nach Kurator Robert Neuendorf geht, mit dem ich gestern telefoniert habe, dann verlassen die Besucher die Ausstellung genau mit diesem Gefühl des Überwältigt-Seins: „Wir sind in der Zeit des Aufbaus natürlich mehrfach auf der Ausstellungsfläche gewesen – sozusagen täglich zwischen unserer ‚Kommandozentrale‘ in der affenfaust und der Location gependelt. Und fast täglich trafen wir auf Künstler, die in der Zwischenzeit wieder etwas Geniales geschaffen hatten. Wir waren davon einfach überwältigt – und das mehrfach. Und wir hoffen, dieses Gefühl auch unseren Besuchern mitgeben zu können.“

Letztens bei der Papergirl-Ausstellung in der affenfaust: Ist das Kunst oder kann das weg?

Letztens bei der Papergirl-Ausstellung in der affenfaust: Ist das Kunst oder kann das weg?

Mehr als 40 Maler, Bildhauer, Writer und DJs sind der Einladung der Organisatoren gefolgt und werden in dem industriellen Ambiente des Kolbenhofs (Friedensallee 128, Hamburg-Altona) auf drei Etagen und mehr als 850 Quadratmetern ihre Interpretation urbaner Kunst zeigen. Auf der Website des Festivals heisst es jedoch verheissungsvoll: „Wir wollen Kunst nicht nur zeigen, wir wollen Kunst feiern!“ Was das bedeutet, wird deutlich, wenn man einen Blick auf das Programm wirft:

Freitag, 11.10.2013:
19:00 – 24:00 Vernissage
…anschließend Party mit Andi Valent (Klingel 3), Jubie, Fritz Holzhauer (Eintritt: 3 Euro)

Samstag, 12.10.2013:
15:00 – 24:00 Ausstellung
…anschließend Party mit Yunis, Shorty Banks und Joney (Eintritt: 3 Euro)

Sonntag, 13.10.2013
13:00 – 21:00 Ausstellung
15:00/18:00 Uhr Führungen (4 Euro; max. 20 Teilnehmer pro Führung; Anmeldung unter: tour@knotenpunkt13.de)

Hört sich ziemlich gut an und deshalb werde ich auch auf alle Fälle die Vernissage besuchen. Robert, der zuvor bereits bei Ausstellungen wie Kapriole oder Artillerie mitgewirkt hat, ist dagegen noch etwas unsicher, wie die neue Veranstaltung von den Hamburgern angenommen wird: „Wir haben einige Anstrengungen unternommen, um auf KNOTEN.13 aufmerksam zu machen, aber letztendlich weisst Du nie, was passiert. Entweder rennen uns die Leute am Wochenende die Bude ein oder wir stehen hier alleine und trinken Bier. Wir sind gespannt.“ Ich würde das mal als höfliche Zurückhaltung werten. Denn nachdem ich bereits von vielen Freunden gehört habe, dass das KNOTEN.13 auf ihrem Wochenendplan steht, und ich selbst aus dem fernen Kassel Empfehlungen für das Kunstfestival bekommen habe, bin ich zuversichtlich, dass das erste KNOTEN. ein voller Erfolg wird. Eine erfolgreiche KNOTEN.-Premiere definieren Robert und Markus Schild von der affenfaust im Übrigen so: „Schön wäre es, wenn die Künstler zufrieden sind. Das ist bei einer Gruppenausstellung nie ganz einfach – aber wir geben unser bestes. Und dann sollen die Besucher natürlich die Künstler feiern, so wie wir das tun. Wenn das alles hinhaut, dann wird es weitere Ausstellungen dieser Art geben können.“

St. Bergweh Kunstsammlung: ein echter Gordon Timpen (li) neben einem John Reaktor Einzelstück (re)

St. Bergweh Kunstsammlung: ein echter Gordon Timpen (li) neben einem John Reaktor Einzelstück (re)

Ich selbst freue mich auf einen Künstler ganz besonders: John Reaktor von der Sam Crew aus Berlin. Nachdem ich bereits einige Werke auf Hamburgs und Berlins Straßen gesehen hatte, entdeckte ich obiges Bild auf der INK & RIDE im Hamburger Oberhafen: Liebe auf den ersten Blick, würde ich sagen (wenn man diese abgestandene Floskel mal auf Kunst übertragen darf). Kontakt aufgenommen, Preis verhandelt und schon hing das Bild im St. Bergweh HQ. Also wieder einmal gut gefahren mit: Einfach machen.

Insofern kann ich nur empfehlen: Nichts wie hin zum KNOTEN.13 und inspirieren lassen. Einen Überblick über die teilnehmenden Künstler findet Ihr im folgenden Teaser-Video oder alternativ (zusammen mit ein paar beispielhaften Werken) hier.

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