Mellow: Der Traum vom Endless Ride

Für die einen ist es der Startschuss, für die anderen das lang ersehnte Ziel. Die einen seid ihr da draußen. Die anderen sind die Jungs und Mädels von Mellow Boards. Für euch startet heute die Kickstarter Kampagne für ein Produkt – oder besser ein Traum – dem sie seit Jahren fast jede freie Minute opfern. Es ist der Traum vom Endless Ride – dem Traum eines jeden Boardsportlers.

Einen Tag vor dem Start der Kickstarter-Crowdfunding-Kampagne durfte ich den Prototypen eines Mellow Boards testen – das Ergebnis kann man an meinem Gesichtsausdruck ablesen

Einen Tag vor dem Start der Kickstarter-Crowdfunding-Kampagne durfte ich den Prototypen eines Mellow Boards testen – das Ergebnis kann man an meinem Gesichtsausdruck ablesen

Dank eines ausgefeilten elektrischen Antriebs (der Motor ist direkt in den Rollen verbaut) und leicht austauschbarer Akkus wird nahezu jedes Skateboard in Sekundenschnelle zu einem Mellow Board. Bis zu 40km/h und eine Reichweite von 15km sollen dann elektromotorunterstützt möglich sein. Wer selbst zwischendrin pusht oder einen Wechselakku am Start hat, kommt noch deutlich weiter. So wird ein Mellow Board schnell zur Autoalternative – inklusive Spaß und ökologisch reinem Gewissen.

Der Mellow Antrieb (Robuster Akkuhalter inkl.  Achse und Rollen mit eingebautem Motor) lässt sich easy auf nahzu jedes Skatedeck schrauben - man kann also das eigene Board weiter nutzen (Foto: Mellow Boards)

Der Mellow Antrieb (Robuster Akkuhalter inkl. Achse und Rollen mit eingebautem Motor) lässt sich easy auf nahzu jedes Skatedeck schrauben – man kann also das eigene Board weiter nutzen (Foto: Mellow Boards)

Seit heute sammeln die Mellow Köpfe Johannes und Kilian per Crowdfunding nun das Geld, um ihren (und vor allem euren) Traum vom Endless Ride Wirklichkeit werden zu lassen. Das Ganze findet auf der wohl bekanntesten Plattform dieser Art, Kickstarter, statt, die just auch heute für deutsche Projekte freigegeben worden ist. Damit Mellow in die Produktion übergehen kann, müssen in den nächsten Tagen mindestens 100.000 Euro zusammenkommen – nicht wenig, aber auch nicht unmöglich. Schon gar nicht, wenn man weiß, dass es zum Beispiel eine zugegebenermaßen sehr ausgefallene Kühlbox im vergangenen Jahr auf knapp 12 Millionen Euro gebracht hat. Hier seht ihr das Kickstarter-Kampagnen-Video:

Johannes habe ich beim Snowboarden mit dem Hamburger Snowboardverein Wild&Style kennengelernt. Irgendwann hat er von Mellow und der Idee vom Endless Ride erzählt. Gestern durfte ich den Prototypen selbst ausprobieren und war echt geflasht. Ich bin jetzt kein echter Skater. Wenn überhaupt sieht man mich mal auf meinem Longboard durch die Gegend cruisen oder bei einem Slide-Workshop für Anfänger. Aber ich bin Snowboarder und deshalb sorgt das Gefühl der schier endlosen Schwünge auf dem Asphalt unweigerlich zur Ausschüttung von Glückshormonen. Hat man sich einmal an die Bedienung der Fernsteuerung (Schieberegler) und die Reaktion des Bretts (etwas nach vorn legen beim Beschleunigen) gewöhnt, kann man so richtig Kilometer machen – problemlos auch bergan. Und man bekommt schon nach kurzer Zeit ein Gefühl dafür, was mit so einem Board alles möglich ist.

Johannes ist einer der Köpfe von Mellow und Boarder mit Attitüde (Foto: Mellow Boards)

Johannes ist einer der Köpfe von Mellow und Boarder mit Attitüde (Foto: Mellow Boards)

Kilian lebt im schönen München und ist das technische Brain von Mellow (Foto: Mellow Boards)

Kilian lebt im schönen München und ist das technische Brain von Mellow (Foto: Mellow Boards)

Faszinierend ist schon die Ausdauer und Geduld, die Johannes, Kilian und der Rest der Mellow Crew in ihr Herzensprojekt stecken. Schließlich ist die Idee schon vor mehr als vier Jahren entstanden und die Verlockung war groß, mit der Entwicklung und Produktion in Asien die Sache schnell aufzuziehen und dann die Kohle rauszuziehen. Aber das kommt wohl nicht in Frage. Auch wenn das Crowdfunding-Projekt klappt und Mellow in Produktion geht, wird man frühestens im März 2016 erste Mellow Boards durch die Gegend fahren sehen. Denn neben der Entwicklung soll auch die Produktion komplett in Deutschland stattfinden. Deutsche Ingenieurskunst gepaart mit deutschem Qualitätsverständnis sollen zu einem möglichst geringem Impact für die Umwelt und einer möglichst großen Zufriedenheit bei den Käufern führen. Dass Kilian als technischer Kopf zuvor beim Münchner Autobauer mit dem treffenden Slogan „Freude am Fahren“ gearbeitet hat, schadet da sicher nicht.

Auch mit einem Mellow Board sind Skills und Balls nötig, wenn man mehr will als nur am Deich entlang zu cruisen (Foto: Mellow Boards)

Auch mit einem Mellow Board sind Skills und Balls nötig, wenn man mehr will als nur am Deich entlang zu cruisen (Foto: Mellow Boards)

Man darf also gespannt sein, was die Hamburg-München-Connection da auf die Beine stellen wird. Die beiden Städte verbindet ja doch irgendwie eine innige Beziehung. Und ihr könnt euch hier weitere Infos besorgen und auf dem Laufenden bleiben:
Kickstarter-Kampagne: kickstarter.com
Website: mellowboards.com
Facebook: facebook.com/mellowboards
Instagram: instagram.com/mellow_boards
Vimeo: vimeo.com/mellowboards

So und jetzt bist du dran: Löse dein Ticket to the Endless Ride (Foto: Mellow Boards)

So und jetzt bist du dran: Löse dein Ticket to the Endless Ride (Foto: Mellow Boards)

4 Antworten zu “Mellow: Der Traum vom Endless Ride

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