360vor36 – Es wird Zeit

Es war ein stilles Lächeln. Kein freudiger Aufschrei. Kein Heureka. Kein Ich-will-die-Welt-umarmen. Dennoch war es intensiv und aufregend zugleich. Hervorgerufen einzig und allein von einem spontanen Gedanken, der mich gestern auf meinem Bike auf den Straßen zwischen den Hamburger Gründerzeitvillen überraschte. Ich war auf dem dem Weg zum Surf & Skate Festival – ein wenig gedankenverloren und den Fahrtwind genießend. Und dann plötzlich dieser Gedanke und darauf folgend dieses Lächeln:
Ich habe ein neues Projekt – „360vor36“. YEAH!!!

Spürst Du es auch? Und genau deshalb gibt es St. Bergweh!

Spürst Du es auch? Und genau deshalb gibt es St. Bergweh!

Mit 16 Jahren habe ich mein erstes eigenes Snowboard gekauft, obwohl die ersten ernstzunehmenden Berge mindestens sechs Autostunden entfernt waren: Ein Burton AsymAir, das zunächst vorwiegend auf den Hügeln des Thüringer Waldes, Erz- oder Riesengebirges bewegt wurde. Das ist jetzt fast 20 Jahre her. Das Lebensgefühl, das mit dem Board mitgeliefert wurde, hat mich mehr geprägt, als so manche Erziehungsmaßnahme. Und selbst hier in Hamburg ist es deshalb ein Teil meines Lebens. Und das ist gut so. Doch in all den Jahren habe ich mich nie an Tricks in Funparks rangetraut – Powder Lines und Backcountry waren irgendwie immer interessanter. Das ist auch jetzt noch so. Dennoch merke ich jedes Jahr aufs Neue, wie sehr mich dieses Gefühl reizt, auch mal wie selbstverständlich einen Kicker mitzunehmen und die Zeit in der Luft für einen kurzen 360 Grad Rundumblick zu nutzen. Aufmerksame St.Bergweh Leser haben das ja auch schon an Stellen wie dieser mitbekommen. Und genau das steckt nun hinter meinem Projekt „360vor36“:
Vor meinem 36. Geburtstag in diesem Sommer, muss ich 360er können und zwar dope.

Deshalb – und das war die Idee, die mir da gestern Mittag in den Kopf schoss – werde ich einfach in ein Snowboard Summer Camp fahren, um da als Snowboard Grandpa an meinen Funpark Skills zu feilen. Ich habe auch schon was Passendes gefunden: das APO DACAMP Summer Camp im Snowpark im französischen Les 2 Alpes von 6. bis 13. Juli. Sollte jemand noch einen anderen Tipp haben, freue ich mich über Eure Vorschläge. Und falls jemand Bock hat, diese etwas verrückte Idee mitzumachen, statt sich an irgendeinem überfüllten Mittelmeerstrand zu langweilen, dann auch einfach schnell melden.

Und für alle die nicht live dabei sein können oder wollen: Ich werde hier im Blog und unter dem Hashtag #360vor36 über meine Erlebnisse twittern (@bjoekoe) und instagramen (@bjoekoe)

9 Antworten zu “360vor36 – Es wird Zeit

  1. Nette Idee… Mir geht es im Übrigen fast genau so. Ein 180 ist da schon das höchste der Gefühle. Ambitionen zu mehr? Fehlanzeige! Hüfthoher fluffiger Powder? Her damit! Aber ich hätte für 360vor36 ja auch noch ein wenig Zeit…

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  2. Lieber Björn,
    ich schätze deinen Ehrgeiz und neide deine Ziele. Als „brother in mind“ weiß ich was dich treibt. Du machst einfach dein Ding. Dir ist egal, dass 99% aller Boarder ihren ersten 360er vor ihrem 36.ten Geburtstag haben oder das es wahrscheinlich 99,5% aller Boarder sind die ihren ersten 540er vor ihrem 54. Geburtstag „sticken“ und was die 108-Jährigen angeht brauch ich dir nicht zu erklären.
    Ich hatte meinen ersten 180er mit 20 und kann dir sagen es ist nie zu spät. Nur bei einem „69“er würde ich das anders sehen ;-). Den darf man gern deutlich früher hinter sich lassen.
    Was ich eigentlich sagen will: Wenn es knapp wird in Les deux Alps, oder der Videoreporter versagt, hast du bei mir die neue chance im nächsten Winter. Dann kannst du altersbedingt 10° drauflegen und dir unser aller Respekt sicher sein.
    Und wenns gar nicht klappt bleibt immer noch die Möglichkeit eines schönen BBQ am Weber-Gasgrill ;-)))
    Also, hau rein und denk immer dran: “ Hast du ihn nicht gestanden, hast du ihn nicht gemacht“
    Ich drück die Daumen
    Best Wishes
    Jens

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